• Herr Pfarrer predigt! Podcast

    Basiswissen Beten Teil 1

    Episode

    Hallo Gemeinde! »Gnädiger Vater, es ist so gütig von dir, dass du mit deinem Auto zu meiner Bildungsstätte fährst und mich zu dir nach Hause holst.« Wenn ihr so mit euren Eltern redet, wenn sie euch von der Schule abholen, ist diese Predigt nichts für euch. Alle anderen erfahren hier ein paar der wichtigsten Aspekte zum Thema Gebet.

    Predigt vom 9. Mai 2021 über das Gebet in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.

    Ach, ist das schön!

    Episode

    Hallo Gemeinde! »Ach, ist das schön!« Es kann viele Gründe geben, warum man das sagt. Manchmal ist die Schönheit selbstgemacht, machmal wird sie uns von Gott geschenkt. Oft geht beides Hand in Hand. Aber manchmal machen wir mit unserem Versuch, es uns schön zu machen, das kaputt, was Gott uns schenkt.

    Predigt vom 24. April 2021 über Psalm 104 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.

    „Hirten“

    Episode

    Hallo Gemeinde! Es gibt Hirten und „Hirten“. Die einen setzen sich für die Gemeinschaft ein, die anderen halten jeden außer sich selber für Schafe. Dieses Problem ist nicht neu; das gab es schon im alten Israel. Aber Gott hatte eine Lösung dafür.
    Predigt vom 18. April 2021 über Hesekiel 34,1-16.31 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.

    Roboter

    Episode

    Hallo Gemeinde! Oft tun wir so, als wären wir Maschinen und keine Menschen. Wir pflegen z.B. ein schädliches Arbeitsethos. Und während der Pandemie haben wir immer wieder gesagt: »Wir fahren das öffentliche Leben herunter.« Heruntergefahren werden Computer und Maschinen, aber keine Menschen.
    An der Auferstehung Christi sehen wir, dass Gott keine Roboter will. Er will uns mit Körper und Geist, Herz und Vernunft.

    Predigt vom 4. April 2021 (Ostersonntag) über 1. Korinther 15,12−28 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.

    Es sollte mich treffen

    Episode

    Hallo Gemeinde! Viele Menschen wissen gar nicht, wie sehr ihre Eltern sie lieben. Selbst diejenigen, die selber Kinder haben und sich für ihre Kinder Arm und Bein ausreißen würden, kommen nicht auf die Idee, dass es ihren Eltern mit ihnen ganz genauso geht.

    Wie es uns mit unseren Kindern geht, geht es Gott mit uns. Leider wissen viele Menschen gar nicht, wie sehr Gott sie liebt.

    Predigt vom 2. April 2021 (Karfreitag) über 2. Korinther 5,19-21 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.

Verständnis braucht kein Verstehen

Hallo Gemeinde! Manchmal verstehen wir einfach nicht, was in einem Menschen vorgeht. »Warum tut er das?« »Warum verhält er sich so?« »Warum trifft er so eine Entscheidung?« Manchmal weden wir uns dann von der Person ab. Es gibt aber auch Menschen, von denen wir uns nicht abwenden. Wir haben verstehen sie zwar nicht, haben aber Verständnis für sie. Wir haben Verständnis dafür, dass sie eine schwere Zeit durchmachen oder ihnen eine Sache ganz wichtig ist. Oft sind das die Menschen, die wir lieben.
Mit dem Glauben ist es ähnlich. Zum Glauben gehört viel Verstehen. Gott ist nicht einfach ein einziges großes Rätsel. Aber unsere Beziehung zu ihm geht weit über das Verstehen hinaus. Glaube ist Liebe, Freundschaft und Verständnis für Gott.

Predigt über Lukas 18,31-43 vom 23. Februar 2020 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.

Bist du ein Priester oder ein Prophet?

Hallo Gemeinde! Im Jahr 600 vor Christus stritten im alten Israel Priester und Propheten miteinander. Für die Priester war Gott nur ein allmächtiger Ja-Sager, der immer genau das tut, was die Menschen gerade von ihm wollen. Die Propheten haben Gott ernster genommen. Sie wussten: Gott hat einen eigenen Willen und findet nicht automatisch alles gut, was die Gläubigen tun.
Bis heute teilen sich die Menschen, die an Gott glauben, in diese zwei Gruppen ein. Bis heute sind die einen eher wie die Priester damals und die anderen eher wie die alten Propheten. Was bist du – Priester oder Prophet?

Predigt über Hesekiel 2,1−3,3 vom 16. Februar 2020 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.

Wer zuerst kommt, hat mehr Zeit

Hallo Gemeinde! Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Das ist gerecht. Jedenfalls kommt es uns gerecht vor: Wer früher kam, kommt früher dran. Wer länger dabei ist, hat mehr Rechte als der, der neu dazugekommen ist.
Es gibt aber viele Situationen, da gilt das nicht. In der Notaufnahme im Krankenhaus werden Patienten mit schlimmeren Verletzungen vorgezogen. Vielleicht warten andere Patienten dadurch länger, aber Leben zu retten, ist eben wichtiger.
Auch bei Gott gilt eine andere Logik. Früher oder später, länger oder kürzer, mehr oder weniger spielt bei Gott keine Rolle. Aber gerade dadurch schafft Gott eine Gemeinschaft, in der Freude, Miteinander und Zusammenhalt im Vordergrund stehen und Neid und Missgunst keine Rolle spielen.

Predigt über Matthäus 20,1−16 vom 8. Februar 2020 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.

Jenseits der Grenzen sind Chancen

Hallo Gemeinde! Es gibt Grenzen, die wir gerne einreißen, z.B. die Ungleichbehandlung von Frau und Mann. Gerade das wird auch höchste Zeit, denn Gott hat die Unterschiede der Geschlechter schon vor fast 2000 durch Jesus Christus für bedeutungslos erklärt. (Die männliche Christenheit hatte nur die ein Interesse an dr Umsetzung…) Aber es gibt auch Grenzen, die uns ganz lieb und teuer sind. Wir ziehen z.B. Grenzen um unsere Familien und sagen oft, dass Familie das Wichtigste im Leben ist.
Für Gott ist klar: An oberster Stelle steht die Bindung an Jesus Christus und alles andere ist zweitrangig – Heimat, Familie, Beruf, Freunschaft, Peergroup, Geschlecht, Staatszugehörigkeit usw. Die Jünger mussten Vieles aufgeben, um mit Jesus zu gehen, aber es hat sich gelohnt: Das Leben mit Jesus war all das wert.
Hinter unseren vertrauten und geliebten Grenzen liegen Chancen auf ein besseres Leben – mit Gott und mit unseren Brüdern und Schwester in Christus.

Predigt über Matthäus 19,27−30 vom 26. Januar 2020 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.

Doppelbindung

Hallo Gemeinde! Wenn Eltern ihren Kindern das eine sagen, aber etwas anderes vormachen, dann verwirrt das die Kinder. Meistens werden sie dann nicht tun, was die Eltern sagen, sondern das, was die Eltern vormachen. Da ist Ärger vorprogrammiert. Psychologen nennen das Doppelbindung.
Mit Gott und seinen Geschöpfen war das lange Zeit ähnlich. Gott hat den Menschen Gebote gegeben, aber selber nie danach gelebt. Wie auch? Gott hat ja keine Eltern, die er ehren kann, und niemanden, den er begehren kann. Als Gott aber Mensch wurde, hat sich das geändert.
Matthäus nutzt sein ganzes Evangelium, um uns klarzumachen: Jesus Christus hat ganz nach dem Willen Gottes gelebt. Er war denselben Problemen und Versuchungen ausgesetzt wie jeder andere Mensch, aber er hat sich bewährt. Für Matthäus ist klar: Gott zeigt uns damit, dass das nichts Besonderes ist. Jeder kann nach den Geboten leben. Es ist kein Drama und kein großer Aufwand, es ist ein Klacks – für jeden von uns. Jesus hat es vorgemacht.

Predigt über Matthäus 3,13−17 vom 12. Januar 2020 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.

Wie werde ich gelassener?

Hallo Gemeinde! Wenn wir zu jemandem sagen »Bleib ruhig!« oder »Reg Dich nicht auf!«, dann regt das diesen Menschen erst recht auf. Gleichzeitig wünschen sich aber viele Menschen, sie wären ruhiger und gelassener. In meiner Predigt erzähle ich euch, wie ruhig und gelassen die Christen in der Antike waren, und ich zeige euch, wie ihr es mit ganz leichten Schritten auch werden könnt.

Predigt über Hebräer 13,7−9 vom 31. Dezember 2019 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.

 

Ansteckende Weihnacht

Hallo Gemeinde! Viele Weihnachtskrippen sind richtig kitschig. Maria sieht man nicht an, dass sie gerade eine anstrengende Geburt hinter sich hat. Josef sieht nicht so aus, als hätte er eben noch an jede Tür in Bethlehem geklopft, weil er ein Zimmer gesucht hat. Und auch die Hirten stellen keine kritischen Fragen, sondern sitzen einfach fromm und betend beim Jesus-Kind. Wenn damals alle Menschen so heilig waren, wofür brauchten sie eigentlich den Erlöser? Vielleicht waren sie also gar nicht so fromm, sondern verbohrte und vernagelte Typen. Mit solchen Leuten hatte Jesus auch später oft zu tun: Sünder, Zöller, Ehebrecher. Vielleicht sind nicht deswegen im Stall alle so fromm, weil sie sie schon immer so waren, sondern weil Jesus sie dazu gemacht hat.

Predigt über Jesaja 9,1−6 vom 26. Dezember 2019 in der Friedens-Kirche in Hollfeld.

Ansteckende Weihnachten

Hallo Gemeinde! Es ist leicht, Menschen mit seiner schlechten Laune anzustecken. Man hat schlechte Laune, also ist man pampig oder unhöflich zu jemandem und schon hat der andere auch schlechte Laune. Jemanden mit guter Laune anzustecken, ist schon viel schwieriger!
Der Predigttext aber geht noch einen Schritt weiter. Darin heißt es, dass Jesus uns zu guten Menschen macht, damit wir andere mit Gutem anstecken. Dass unser Glaube tatsächlich diese lebensverändernde Kraft haben kann, können wir an Weihnachten spüren.

Predigt über Titus 3,1−7 vom 25. Dezember 2019 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.

Ist Weihnachten sinnlos?

Hallo Gemeinde! An Weihnachten können wir sehen, was aus Gottes Sicht der Sinn des Lebens ist.
Im Predigttext streiten sich Paulus und die Galater um genau diese Frage: »Was ist der Sinn des Lebens?« Das fällt uns heute nur nicht auf Anhieb auf, weil sie natürlich in der Sprache und vor dem religiösen und kulturellen Kontext ihrer Zeit diskutieren. In meiner Weihnachtspredigt übersetze ich die Antwort, die Paulus auf die Frage nach dem Sinn des Lebens gefunden hat, in die Sprache und das Denken unserer Zeit. Seine Antwort ist heute so genial und richtig wie vor 2000 Jahren.

Predigt über Galater 4,4−7 vom 24. Dezember 2019 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.

Christen brauchen keine starken Männer

Hallo Gemeinde! Manchmal geht es in Politik und Gesellschaft nur langsam voran. Da sind die Versprechen der Politiker verlockend, die sagen: »Ich habe die Lösung. Gebt mit Macht und ich greife ordentlich durch!«
Johannes der Täufer hat auch erwartet, dass Gott einen starken Mann schickt, der in der Welt richtig durchgreift. Er hat erwartet, dass Gott einen schickt, der die Mächtigen stürzt und die Bösen in die Hölle wirft. Gekommen ist aber Jesus Christus. Jesus hat niemanden gestürzt, gedemütigt oder verdammt. Er hat stattdessen die Herzen der Mächtigen verändert und sie zu guten Menschen gemacht. Wir können dasselbe tun. Darum sind wir Christen nicht auf starke Männer angewiesen – wir sind selber stark.

Mehr Informationen über die Seenotrettung, die in der Predigt angesprochen wird, gibt es hier: united4rescue.com/

Predigt über Lukas 3,1−18 vom 15. Dezember 2019 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.